Sonntag, 8. April 2012

Er



Heute ist der 08. April 2012.
Er geht mir ständig durch den Kopf. Wie jedesmal wenn wir uns sehen erblicke ich ihn und mein Herz macht tausend Freudensprünge, sodass es sogar ein Pulsmessgerät sprengen könnte. Er lächelt und läuft auf mich zu. Es ist wie eine Kurzschlussreaktion. Ich renne auf ihn zu und nehme in meine Arme. Am liebsten würde ich nie wieder loslassen wollen. Wie jedesmal hält er meine Hand und lässt mich keine Sekunde los. Nicht mal daran denken könnten wir.
Er liebt es zu essen. Ich liebe es ihm dabei zu zusehen. Ein ganz natürliches Ereignis, aber ich liebe es einfach an ihm. Ich sehe nichts anderes als ihn. Ich achte nicht auf mein Umfeld. Ich tu nichts anderes als seine Hand halten. Ich versuche mir jeden Moment zu merken, den wir zusammen haben. Wer weiß ob das nicht der letzte ist?
Zeit verstreicht und es wird spät. Es wird Zeit Abschied zu nehmen. Ich will nicht. Es ist noch zu früh um zu gehen. Es wird immer zu früh sein um zu gehen egal wie spät es ist. 



  • Ich erinnere mich an sein Lachen. Er ist ein fröhlicher Mensch. Als ich ihn kennen gelernt habe fiel mir als erstes sein Lachen auf. Seine Markenzeichen: Lachen und Essen.
  • Ich erinnere mich an sein Gesicht. Er wollte immer, dass ich ihm in sein Gesicht schaue, aber ich kann sowas nicht. Er war immer ganz nah vor mir und wollte nicht aufhören.
  • Ich erinnere mich an seine Fürsorge. Er hat meine Hände in seine Taschen gesteckt, damit sie warm werden. Er hat meine Sachen getragen und mich gezwungen zu essen und zu trinken.
  • Ich erinnere mich an seine täglichen Worte. "Mach deine Augen zu."
  • Ich erinnere mich an unseren ersten Kuss. Er kam auf mich zu und nahm meine Hand. Wir liefen ein Stück und plötzlich blieb er stehen. Er drehte sich zu mir und kam meinem Gesicht immer näher. Es war ziemlich plötzlich und er hat mein Gesicht vollgesabbert, aber es war trotzdem unvergesslich. Ein kleines Mädchen hat uns dabei zu gesehen. haha *peinlich*
  • Ich erinnere mich an unseren letzten Kuss. Er hat gegessen. Wie sollte es auch anders sein? Er hat mich geküsst als seine Wangen mit einem Subway Sandwich gefüllt waren. Seine Lippen haben geschmeckt.
  • Ich erinnere mich an unser Versprechen. Wir bleiben Freunde, was auch immer passieren mag. Ich werde dieses Versprechen einhalten.


[...] ich wünschte ich hätte ihm in sein Gesicht geschaut.

Die Autobahn-Theorie (by Barney Stinson)

"Beziehungen sind wie Autobahnen. Autobahnen haben Ausfahrten und das gilt
auch für Beziehungen. Die erste Ausfahrt ist nach Sechs Stunden, ihr trefft
euch, redet, habt Sex und du fährst raus während sie duscht. Die nächsten
Ausfahrten kommen nach vier Tagen, drei Wochen, sieben Monaten, 1,5 Jahren,
18 Jahren und die letzte ist dann der Tod. Und nach einem Leben mit immer der
selben Alten röchelst du nur noch: "Sind wir endlich da?"."


Wir haben 1 Jahr und fast 4 Monate geschafft. Wir sind fast an der nächsten Ausfahrt. Wird es weiter gehen? Wird einer von uns die Autobahn verlassen oder fahren wir noch ein paar Kilometer? Vielleicht sogar Hunderte? Tausende? Ich wünsche mir, dass wir fahren, bis uns der Sprit ausgeht, weil die Spritpreise so hoch sind und  wir einen tödlichen Unfall haben. 

                                                                                                   Ich liebe ihn.

4 Kommentare:

  1. schöner und zugleich trauriger text :/

    btw: kannst du mir sagen, wie deine Lieder von der Playlist heißen? wär lieb (:

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  2. danke (:
    1. won't let you go - christian alexanda
    2. make me a believer - unknown
    3. i'm going crazy - se7en
    4. fly away - erika david ft. d-pryde

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